
Kreiskolbenpumpen sind trocken selbstansaugende, zwangsverdrängende rotierende
Verdrängerpumpen. Die Saughöhen betragen, durch die flächendichtende Wirkung
der Kreiskolben und je nach Art und Viskosität des Fördermedium und der Kolbendrehzahl,
bis zu 8 m.
Die Fördermengen können von 0,04 m³/h bis zu 385 m³/h betragen.
Die mondsichelartigen Kreiskolben drehen sich berührungsfrei im Pumpengehäuse.
Dadurch sind die Pumpen unempfindlich gegen Trockenlauf. Kreiskolbenpumpen fördern
bei Drehrichtungsumkehr des Pumpenantriebs ventillos in beide Drehrichtungen.
Wirkungsweise von Kreiskolbenpumpen
Anwendungsgebiete
Kreiskolbenpumpen eignen sich für alle niedrig- bis hochviskosen, noch pumpfähigen
Medien, die aufgrund ihrer Eigenschaft besser mit langsam drehenden Kolbenpumpen
gefördert werden, sei es, um eine Schaumbildung zu vermeiden, oder die betreffenden
Fördermedien durch geringe Kolbendrehzahlen zu schonen, nicht zu zerschlagen, bzw.
eine Emulgierung zu vermeiden.
Auch bei polimerisierenden, koagulierenden, kristallinen
und faserhaltigen Medien, sowie Fördermedien mit Fremdkörpern und größeren
Beimengungen, werden Kreiskolbenpumpen mit großem Erfolg eingesetzt. Äußerst
wirtschaftlich arbeiten die Kreiskolbenpumpen bei Viskositäten von 0,15 Pas (50 cP)
bis etwa 800 Pas (800.000 cP).